Eyrarbakki |
Wir genossen es, neue Leute zu treffen und mit ihnen zu sprechen. Es waren auch Rotarier von Dänemark und von Finnland, mit welchen es besonders gut war zu sprechen, denn sie mussten an allen Meetings anwesend sein, auch wenn sie noch weniger verstanden als wir. Der Däne sagte jedoch, er habe eine Rede auf Isländisch gehalten. Sein Notizblatt sei voll von Aussprachregeln. Auch bekamen wir jenste Einladungen, Leute zu besuchen und bei ihnen wohnen zu dürfen, was wir wenn möglich ausnützen werden.
An einem Nachmittag gab es einen Ausflug für alle Nichtrotarier, die an dem Meeting waren. Wir besuchten ein kleine Fischerdorf am Meer sowie einige Firmen.
Am letzten Abend war ein Galadinner, zu dem wir uns alle schön anziehen mussten und dann mit allen anderen assen. Es war wunderbar, auch wenn wir die Witze nicht verstanden, die ein ehemaliger Politiker zur Unterhaltung aller machte.
Auch hatten wir dann die Möglichkeit, uns vor allen auf Isländisch kurz vorzustellen und dann noch einen musikalischen Beitrag zu leisten.
"I¨m Yours" by Daria, Jessica & Mateo |
Sonst ist Rotary hier sehr unorganisiert. Ich habe nach drei Wochen das erste Mal die Austauschverantwortliche getroffen und bin mit ihr an einem Lunch gegangen. Sie war es auch, die unseren Sprachkurs organisieren sollte. Das hat sie dann nach etwas 6 Wochen zustande gebracht, jedoch hatten wir bis dahin schon andere Freizeitbeschäftigungen und wir verzichten jetzt auch diesen Kurs.
Ich habe mich nun daran gewöhnt, dass ich von Rotary nicht so viel zu erwarten habe, aber es ist gut für mich. Ich habe jedenfalls schon einige sehr nette Leute dadurch kennengelernt und ich glaube, dass solche Beziehungen mir noch zu Gut kommen werden im Verlauf meine Austausches.
Anstelle von organisiertem Programm und Reisen für uns Austauschschüler haben wir zwei ehemalige Autauschschüler kennengelernt, die mit uns reisen wollen und uns das Land zeigen wollen.
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